Umfahrung Fällanden
Argumente gegen die Umfahrung
- Gemäss der Zweckmässigkeitsbeurteilung des Kantons von 2007/2008 beträgt der Quell-/Zielverkehr in Fällanden 12‘000 Motorfahrzeuge/Tag. Hinzu kommen der Binnenverkehr sowie der Durchgangsverkehr von Maur nach Dübendorf. Gesamthaft über 50 % des jetzigen Verkehrsaufkommens. Diese Werte lassen sich mit der Umfahrung nicht reduzieren. In Schwerzenbach soll der Quell-/Zielverkehr gemäss Experten 2/3 des Gesamtaufkommens betragen!
- Der Mehrverkehr auf der Umfahrungsstrasse führt zu massiven Staus im Raum Dübendorf (Höglerstrasse). Dies verursacht Verspätungen für die Buslinien 743/744 nach Stettbach.
- Der Busverkehr muss die Umfahrung an mehreren Stellen gegen die Hauptverkehrsrichtung kreuzen.
- Mit der Realisierung der Umfahrungsstrasse wird die Schwerzenbach- und die Zürichstrasse abklassiert. Diese werden zu kommunalen Strassen, was zur Folge hat, dass die Gemeinde die Kosten für Wartung, Unterhalt und Betrieb dieser Strassenabschnitte tragen muss.
- Aufgrund der geplanten Umfahrung muss ein neuer Standort für die Sportplätze von Fällanden gefunden werden.
- Die Umfahrungsstrasse wird das Naherholungsgebiet von Fällanden durchschneiden und neue Lärmschutzwälle für das Unterdorf erfordern. Die Glattebene wird vom Dorf getrennt.
- Der erwartete Mehrverkehr von der Forchautobahn Ausfahrt Aesch (A52) zur Oberlandautobahn (A53) führt durch die dicht besiedelten Gebiete wie Aesch / Ebmatingen / Binz / Fällanden und Schwerzenbach.